Alle wollen spielen. Wenn Mensch und Hund auf Wald & Wild trifft… Von Experten informieren – mit Experten diskutieren.

Alle wollen spielen. Wenn Mensch und Hund auf Wald & Wild trifft…
Von Experten informieren – mit Experten diskutieren.

Veranstaltung 29.03.2019 ab 19.30 Uhr (ab 18  Uhr Einlass)
Organisator: Kreisgruppe Fürstenfeldbruck im Bayerischen Jagdverband e.V.
Ort: Restaurant zur Sonne, Jahnweg 11, 82291 Mammendorf
Unkostenbeitrag 5 EUR.
Die Anzahl der Plätze ist auf 120 begrenzt, die Vergabe der Plätze erfolgt ohne Vorreservierung. Es wird um Verständnis gebeten, dass im Saal keine Hunde zugelassen sind.

Referenten:
PD Dr. Udo Gansloßer
(Verhaltensforscher, Uni Greifswald, Uni Jena, Experte für Säugetierkunde und -verhalten)
zur Frage: Sollten sich Hund im Wald austoben dürfen und ist das Jagdverhalten der Hunde wirklich kontrollierbar?

Dr. Peter Greeske
(Rechtsanwalt, Steuerberater München; Justiziar im Landesjagdverband Bayern e.V.)
zur Frage: Wer darf was im Wald? Eigentumsrechte der Waldbesitzer, verfassungsrechtliches Betretungsrecht des Waldes, jagdliche Ge- und Verbote und missbräuchliche Nutzung des Waldes. Ständige Missverständnisse oder warum eben nicht jedermann zu jeder Zeit alles machen kann.

Näheres siehe Flyer BJV_FFB_Faltblatt_01B

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Alltagstraining/Jagdverhalten Ferienhof Kraus 2018

Diese Galerie enthält 11 Fotos.

Impressionen Alltagstraining/Jagdverhalten Ferienhof Kraus im Oktober 2018

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Beagletrainingswoche Ferienhof Kraus 2018

Impressionen der Beagletrainingswoche im Ferienhof Kraus 2018

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…er erwischt den Hasen ja doch nicht!

Die jagdliche Motivation ist bei Hunden einfach vorhanden, je nach Rasse, Persönlichkeit, Lernerfahrungen usw. bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Nichtsdestotrotz ist es möglich, das Jagdverhalten eines Hundes durch Training in kontrollierte Bahnen zu lenken, wie z.B. durch das Antrainieren von Abbruchsignalen, Schleppleinentraining und gleichzeitiger diverser „Ersatzbeschäftigungen“.

Es kann also nicht sein, dass Hundehalter ihre Hunde hinter „Rehen, Hasen und Co“, das gilt übringens auch für Eichhörnchen….. herjagen lassen mit der Begründung „….. er erwischt den Hasen/das Reh ja doch nicht!“

Untersuchungen in englischen Wildparks haben gezeigt, dass bei Hirschen die Stresswirkung hormonell und über Herz-/Kreislaufwerte jederzeit nachweisbar ist, sobald sie von einem Hund gestört und auch nur in einigen wenigen Fluchtsprüngen hoch gemacht worden sind. Keiner dieser Hirsche wurde je von einem Hund gestellt oder gar verletzt, aber die Aktivität gegen Kampf und Fluchtsystems ist eben bereits dann vorhanden, wenn die ersten Abwehr oder Fluchttendenzen des potentiellen Beutetiers ausgelöst werden (Langbein & Putman 1992).

Quelle: Verhaltensbiologische Grundlagen und Vorbemerkungen Udo Gansloßer
…… und weg ist er! Jagdverhalten und mögliche Alternativen

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Beaglewanderwoche im Ferienhof Kraus Mai 2019

Beaglewanderwoche im Ferienhof Kraus in der Oberpfalz
05.05.-11.05.2019

Wir wandern gemütlich durch den Oberpfälzer Wald, geniessen ihn in seiner natürlichen Schönheit mit seinen wildreichen Gebieten, Feld-, Wiesen- und Waldgebieten.Die Touren stehen fest.
Die Wanderungen variieren zwischen 8 – 10km.

Etwas Kondition, gut zu Fuß, vor allem trittsicher sollten alle Teilnehmer sowie Beagles sein, ebenso körperlich fit, gruppentauglich und sozialverträglich. Als Gruppe verbringen wir sehr viel Zeit miteinander.

Wir freuen uns auf Euch!

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Entstehung des Jagdverhaltens

Entstehung des Jagdverhaltens

Bei Untersuchungen wurden speziell Herdenschutzhunde, Hütehunde und Schlittenhunde verglichen.
Interessant war, dass bei Herdenschutzhunden das Jagdverhalten (Beutefangverhalten) erst viel später in der Welpenentwicklung (etwa ab der 20.Lebenswoche) auftrat.
 
Die erste! sensible Phase beim Welpen für Artgenossen, Menschen…. findet von der fünften bis ca. zwölften Lebenswoche statt. D.h. wenn der Herdenschutzhund auf „Schafe, Rinder…sozialisiert wird, die er später beschützen soll“, findet dies in einer Phase statt, in der überhaupt kein Beutefangverhalten gezeigt wird. Somit ist gewährleistet, dass später Schafe und andere Nutztiere, nicht als Beute betrachtet werden.
 
Sollte aber trotzdem ein Junghund mal versehentlich eine Jagd auf ein z.B. Schaf machen, dann bleiben die ihm vertrauten Schafe einfach stehen, und der auslösende Reiz ist gleich wieder weg.
Es kann natürlich aber auch sein, dass das Schaf den Hund angreift, und nachdem er das Schaf als „Pseudoartgenossen“ ansieht, wird er sich diesem sofort unterwerfen.
Funktioniert das nicht, wird der Hund für die Dauer der zweiten! seniblen Phase, also in der zweiten Hälfte des 1.Lebensjahres aus der Herde genommen.
Wegen des geringen Dopaminspiegels der Herdenschutzhunde hat er meistens dieses einmalige Erlebnis schnell vergessen und so kommt es zu keiner Fehlverknüpfung.
 
WAS BEDEUTET DAS FÜR DEN HUNDEHALTER!!!!!
Je weniger auslösende Reize irgendwelcher Ersatzhandlungen den ECHTEN, also jagdbaren Beutetieren ausgehenden Reizen ähneln, und dies während der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres!!!!!! umso weniger kommt es zu unerwünschten echtem Jagdverhalten.
 
ALSO JE KONSEQUENTER DER VERSUCH, einen falschen Reiz (Jogger, Hase, oder ein zufällig vorbeifliegender Ball spielender Kinder) zu verfolgen, UNTERBUNDEN wird, DESTO LEICHTER WIRD ES AUCH SPÄTER WERDEN, DEN HUND AN SOLCHEN SITUATIONEN PROBLEMLOSER VORBEIZUFÜHREN.
 
Man kann es nicht oft genug sagen, das erste Lebensjahr eines Hundes soll NUR für Beziehungs- und Erziehungsarbeit genutzt werden und nicht für Training oder Ausbildung.
Gerade Wurfgegenstände wie Bälle und andere, die durchaus Suchtverhalten auslösen können, sollten in dieser Zeit möglich überhaupt nicht zum Einsatz kommen.

Quelle: Udo Ganslosser, Buch ……. und weg ist er! Jagdverhalten für Hundehalter, Band 5
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Hundewanderwoche 05.-11.08.2018

Vom 05.August bis 11.August 2018 findet eine Hundewanderwoche im Ferienhof Kraus (Oberpfalz) statt. Hier sind noch Plätze frei.

Mehr Info unter:
https://ferienhof-kraus.de/index.php/seminare/event/0/115-wanderwochen/128-hundewanderwoche-mit-christiane-ostermeier

 

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Im Sinne des Tierschutzes? – Weil Wissen hilft, nicht Mitleid

Canis indipendicus

– Ein Artikel in Zusammenarbeit mit Sophie Strodtbeck –

Zu jedem Artikel, der sich mit Tierschutzhunden auseinandersetzt, sollte vorab unbedingt erwähnt werden, dass es nicht den Tierschutz gibt – Hunde, unabhängig von ihrer Herkunft und ebenso innerhalb einer Rasse, sind Individuen, die zwar aufgrund ähnlicher Erfahrungen oder ähnlicher rassespezifischer Merkmale vergleichbare Verhaltensweisen zeigen können, in ihren Eigenheiten jedoch immer unterschiedlich sind. Zu Tierschutzhunden fallen vermutlich jedem, der mit diesem Thema bereits in Berührungen gekommen ist, einige Phrasen ein – Tierschutzhunde seien alle „dankbar“, alle „verhaltensgestört“ oder „traumatisiert“. So mancher Halter oder Trainer denkt besonders an die Hunde, die durch übermäßiges Jagdverhalten, durch unverhältnismäßige Aggression oder ausgeprägte Angst aufgefallen sind; doch genauso, wie es Tierschutzhunde gibt, die ein schweres Päckchen aus verschiedenen verhaltensspezifischen und ggf. gesundheitlichen Problemen zeigen, gibt es jene, die sich ohne Anpassungsschwierigkeiten in den westeuropäischen Alltag integrieren. Der Tierschutzhund ist auch nur Hund, manchmal intensiver, manchmal…

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Zuneigung beim Hund

Nach einer Korrektur des Hundes ist es wichtig ihm durch Zuneigung zu zeigen, dass er nun das richtige Verhalten gezeigt hat.

D.h. dies läuft in Sekundenbruchteilen ab, ich korrigiere den Hund und wenn er in der nächsten Sekunde richtiges Verhalten zeigt, also z.B. Ruhe, mich anschauen, sich zurücknehmen….. dann kommt sofort Zuneigung.
Für die Zuneigung nehme ich mir wirklich Zeit, hier in dem Film mache ich das relativ kurz, da es sonst zu „langweilig“ zum Anschauen ist. Aber es sollte intensiv sein, am besten zum Hund knieen. Wie gesagt mit „Herz und Bauch“.

Hier geht’s zum Film:
https://www.youtube.com/edit?o=U&video_id=rhKM90YI-No

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Training mit Schäferhund

14.02.2018, Training mit Fee und, Ziehen lassen, Quer Wald laufen ohne Leine, dabei Geschwindigkeiten variieren, so dass Hund sich am Menschen orientieren muss, Stockarbeit, Aussenreize ruhig wahrnehmen, wir hatten Hundebegegnungen auch im Freilauf, Abruf, und dann Stöberarbeit mit Stock im Wald, wieder gemeinsam am Geschirr laufen. Pause machen auf Bank. War ein sehr schönes Training. Aber ich muss selbst wieder fit werden!

Hier geht’s zum Film:

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