Körpersprache bei Hunden

Körpersprache bei Hunden, einfach erklärt:

 

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Impressionen Hundewanderwoche Ferienhof Kraus 2017

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Impressionen vom Jagdverhaltens Seminar Ferienhof Kraus 2017

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Passgang beim Hund

Quelle: http://doggy-fitness.de/passgang-beim-hund/

Passgang beim Hund – was bedeutet das eigentlich?

Wenn ein Hund im Passgang geht, bewegt er abwechselnd jeweils die rechten oder linken Beine gleichzeitig vorwärts. Während beispielsweise das rechte Hinterbein und das rechte Vorderbein gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig auftreten und das Gewicht tragen, befindet sich das entgegengesetzte linke Beinpaar in der Luft und schwingt nach vorn.

Es gibt einige Tierarten, bei denen er völlig normal ist, wie z.B. bei Elefanten, Bären oder Kamelen. Man kann beobachten, dass sie einen sehr schaukelnden Gang haben. Bei Hunden kommt er eigentlich eher selten vor. Es gibt allerdings einige Rassen, die grundsätzlich im Pass laufen.

Wann Passgang harmlos ist

Völlig harmlos ist er beim Übergang vom Schritt zum Trab. Das passiert häufig, wenn Hunde an der Leine laufen und das Tempo zu schnell für Schritt und zu langsam für Trab ist. Auch über längere Distanzen nutzen Hunde häufig den Passgang, weil es eine sehr energiesparende Gangart ist.

Aber Achtung!

Häufig ist er beim Hund jedoch ein Anzeichen für körperliche Probleme und man sollte der Ursache auf den Grund gehen. Besonders, wenn der Vierbeiner zuvor nicht im Passgang gelaufen ist, oder er mal häufiger mal weniger häufig auftritt. Er kann ein Anzeichen sein für Gelenkprobleme aller Art und auch für Wirbelsäulenprobleme. Aber auch auf Bauchschmerzen oder Probleme mit der Bauchspeicheldrüse kann der Passgang hindeuten.

Auch bei älteren Hunden tritt er vermehrt auf. Durch z.B. Arthrose und steife Gelenke versuchen sie so, sich „angenehmer“ und energiesparend fortzubewegen. Natürlich sollte auch hier die Ursache behandelt werden.

Tritt das Passgehen in Kombination mit weiteren Schmerzanzeichen wie z.B.

  • Berührungsempfindlichkeit an Gelenken oder Rücken
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Hinlegen
  • Veränderung im Sozialverhalten
  • Vermehrtes Aufstöhnen oder Seufzen
  • Schwierigkeiten beim Treppensteigen oder ins Auto steigen
  • Bewegungsunlust
  • Pfotenschleifen
  • Vermehrtes Hecheln

auf, ist höchste Alarmstufe.

Du solltest dann nicht lange zögern und deinen Tierarzt aufsuchen, damit man der Ursache auf den Grund geht.

Weitere Ursachen

Passgang kann auch andere Ursachen haben. Einige Hunde, die auf dem Hundeplatz stets Blickkontakt halten sollen, neigen zum Passgang. Denn die einseitige Kopfhaltung läßt die Rückenmuskulatur verspannen. Auch Arbeitshunde, die gern mal „in der Leine hängen“ zeigen häufiger diese Auffälligkeit im Gangbild. Aber auch Ausstellungshunde im zu kleinen Ausstellungsring zeigen häufiger Passgang.

Was kann man gegen den Passgang tun?

Zunächst einmal ist es wichtig, die Ursache zu kennen und gezielt zu behandeln bzw. zu beseitigen. Liegen Verspannungen vor, sollten diese mittels Massagen gelöst werden. Mit Hilfe gezielter aktiver Bewegungstherapie und Training normaler Bewegungsabläufe kann man dann dem Passgang, der sich manifestiert hat entgegenwirken. Dies ist zwar häufig ein längerer Prozess, da die  Bewegungsabläufe im Gehirn gespeichert werden und das „Umprogrammieren“ etwas Zeit benötigt. Aber um dauerhaften Fehlbelastungen entgegenzuwirken, ist es wichtig, eine gesunden Bewegungsablauf zu trainieren.

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Krebs als Modekrankheit bei unseren Haushunden

Quelle: http://de.blastingnews.com/gesundheit/2016/12/krebs-als-modekrankheit-bei-unseren-haushunden-001298507.html

Warum unsere Hunde von Jahr zu Jahr mehr gefährdet sind und was wir tun können

Krebs bei unseren Hunden auf dem Vormarsch

Krebs ist, wie viele Hundehalter bereits bemerkt haben, auf einem zielgerichteten Vormarsch. Stellt sich für uns Hundemenschen die Frage, warum das so ist. Sicherlich spielt die moderne Medizin eine große Rolle, welche eine frühzeitige Diagnose möglich macht, aber das allein ist es nicht.

Als erstes ist es wichtig zu wissen, dass das Abwehrsystem unserer Hunde jeden Tag bis zu 4000 entartete Krebszellen eliminiert. Funktioniert dieses Abwehrsystem nicht mehr oder ist es nur noch eingeschränkt arbeitsfähig, haben diese Zellen ungehindert Spaß daran, sich zu verbreiten.

Was also ist ursächlich für den Abbau des Abwehrsystems unserer Hunde?

1. Entwurmungen & Spot-Ons: Diese chemischen Bomben gegen Parasiten sind auch für unsere Hunde eine enorme Belastung.

Nicht ohne Grund sollen Kinder für einige Tage die Finger von unseren Hunden lassen, wenn sie frisch ein Spot-On aufgetragen bekommen. Weiteres ist es wichtig zu wissen, dass ein Wurm nur dann eliminiert werden kann, wenn er auch vorhanden ist. Eine Wurmkur prophylaktisch zu geben, macht folglich keinen Sinn, da diese Präparate keine Verweildauer im Darm haben und warten, bis der Wurm mal vorbei kommt. Also macht es Sinn, anstatt alle Monate zu entwurmen, eine Kotprobe abzugeben. Denn jede Wurmkur reißt die guten Bakterien im Darm immer gleich mit. Ohne gesunden Darm gibt es auch kein gesundes Immunsystem.

2. Ernährung: Es steht die Wahl zwischen rohem frischen Fleisch und Fertigfutter. Der Unterschied besteht darin, dass ich als Hundehalter bei 1kg Rinderherz auch ausschließlich 1kg Rinderherz in der Hand halte.

Bei einem Kilo Trockenfutter habe ich zu dem kleinen Fleischanteil noch Soja, Mais, Reis, Weichmacher, Konservierungsstoffe, Schälkleie, Carragene, und reichlich Zucker. So sei dem Hundemensch, der Fertigfutter kauft gesagt: Ein Blick auf die Rückseite verrät mehr.

3. Stress: Ich weiß, jetzt denkt die Hälfte: Mein #hund hat keinen Stress. Das kenne ich schon. So möchte ich einfach mögliche Stressquellen aufzählen und Sie schauen,ob Sie sich oder Ihren Hund darin wieder finden. Hierbei haben wir, Schilddrüsenunterfunktion, Schmerzen in jeder Form, enorme Hitze oder klirrende Kälte oder gar ein permanenten „aus“, „nein“, Pfui“. Hunde, die als Beschäftigung für das eigene Kleinkind dienen oder aber 45 Kommandos kennen müssen, etliche Rückrufe beherrschen und Hunde, denen der Fressnapf während der Futteraufnahme weggenommen wird, damit Herrli Dominanz üben kann. Hunde, die mit 30 Minuten Ballwerfen ausgelastet werden – denen die Zunge bis zum Boden hängt, die Knochen weh tun. Adrenalin macht Stress und hat nichts mit entspannter Auslastung zu tun.

Hunde, die 12 Stunden lang ihre Blase nicht leeren können (weil Frauli Vollzeit arbeitet) und Hunde die sehr einsam und gelangweilt sind. Hunde, die viele Besitzer hatten und Hunde, die permanent gemaßregelt werden. So kann ich noch etliche weitere Stressoren berichten.

4. Umweltgifte: Sie glauben es kaum, aber Zigarettenqualm, Deodorants, Röntgenstrahlen, Abgase, Elektrosmog und Insektizide machen dem Hundekörper zu schaffen. Denn dafür ist er nicht ausgelegt. Hier sollten Frauli und Herrli ggf, über Möglichkeiten nachdenken, den hund mittels der Natur wieder zu reinigen.

5. Impfungen: Es ist jedem selbst überlassen, wie oft er seinen Hund impft. Dennoch sei gut überlegt, warum beispielsweise die Borreliose-Impfung beim Menschen unzulässig ist. Warum dann ab damit in den Hund? Weiteres ist ein Zwingerhusten nicht nur viral, sondern bakteriell und dagegen reicht die Impfung nicht.

Warum sind die Hunde nach der Impfung oftmals platt wie eine Flunder oder krampfen gar? Dafür sind Nanopartikel als Wirkbeschleuniger zuständig. Will man das? Will man prophylaktische Antibiotika, welche in de Impfungen enthalten sind?

Fassen wir alle Punkte zusammen und packen noch ein paar Antibiotika-Kuren im Hundeleben dazu, haben wir den perfekten Vorzeigehund mit einem gestörten Abwehrsystem und einer super Basis für #Krebs und viele andere Erkrankungen.

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Impressionen Juli 2017

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Impressionen informative Hundegruppe Juni 2017

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ICH regel‘ das!

ICH regel‘ das!

… oder warum Selbstbewußtsein auch nicht hilft.

„ICH regel‘ das!“ möchten wir unserem Hund hinterherbrüllen, wenn er mal wieder mit Karacho zum Zaun brettert, um den Paketboten in die Flucht zu schlagen. Wir pressen es durch unsere zusammengebissenen Zähne, wenn er kläffend in der Leine steht, nur weil uns in der Dämmerung ein Mensch mit breitkrempigem Hut entgegenkommt.

Alles könnte so einfach sein, wenn unsere Hunde nur endlich einsehen würden, dass wir solche Situationen durchaus im Griff haben …

Warum es so nicht funktionieren kann:
Mittlerweile ist zwar erwiesen, dass Hunde Menschen sehr viel besser verstehen, als man immer dachte, aber unsere Idee davon, dass wir etwas „im Griff haben“ übersteigt ihr Vorstellungsvermögen. An diesem Punkt beurteilen sie uns nach dem, was sie sehen.

Und was sie sehen, ist zum Beispiel folgendes:

Hundebegegnungen

Ich gehe mit meinem angeleinten Hund spazieren. Uns kommt eine Frau meines Alters entgegen. Sie sieht symphathisch aus und führt auch einen Hund an der Leine. Es wäre sicher nett, sie kennenzulernen!
Ihr Hund streckt die Vorderbeine ein wenig, drückt die Brust raus und schaut meinem mit gespitzten Ohren entgegen. Der seinerseits wird ein bißchen kleiner und läuft plötzlich zögerlicher.
All das entgeht mir allerdings, da ich den Blick der Frau suche und schonmal überlege, wie ich ein Gespräch anfangen kann.
Viel Zeit haben wir beide nicht – aber sicher trifft man sich hier häufiger und dann gehen wir mal ein Stück zusammen!
Ihr Hund hat währenddessen den meinen ausgiebig beschnuppert, was dieser sich mit gesenktem Kopf hat gefallen lassen. Erwidert hat er diese „Begrüßung“ nicht und er ist erleichtert, als er die Begegnung endlich hinter sich hat.
Auch das habe ich nicht gesehen, weil ich mich ja unterhalten habe.

Bei der nächsten Hundebegegnung versucht mein Hund, sich etwas deutlicher zu äußern: Bevor der andere näherkommen kann, verbellt er ihn.
Ich unterbinde dieses Verhalten mit einem strengen „Nein!“, fasse die Leine kürzer und setze meinen Weg unbeirrt fort.

Geregelt habe ich in diesen Momenten gar nichts. Ich habe eine unangenehme Situation nicht nur nicht als solche erkannt, ich habe meinen Hund auch noch mitten hinein befördert. Mit meinem harschen Ton und dem Zug auf der Leine habe ich sie dann noch weiter verschärft. Bei Hundebegegnungen bin ich also schonmal keine Hilfe …

Unheimliche Geräusche

Nach dem Spaziergang möchte ich einen gemütlichen Abend verbringen, aber mein Hund springt immer wieder auf, um irgendetwas draußen zu verbellen.
Ich schicke ihn auf seinen Platz, aber entweder, er springt erneut auf, oder er bellt von dort aus.
Ich unterbinde dieses Verhalten mit einem strengen „Nein!“.
Dass die Wohnungstür ein Sicherheitsschloss hat und die Alarmanlage aktiviert ist, kann mein Hund nicht wissen. Er weiß nur, dass er ein Geräusch gehört hat, das auf eine Gefahr hinweisen könnte.
Und nun stellen Sie sich doch einmal vor, Sie wachen auf, weil Sie ein Geräusch gehört haben und sagen zu ihrem Partner „Ich glaube, da draußen ist jemand!“. Aber er antwortet nur „geh wieder ins Bett!“ …
„Aber ich habe etwas gehört!“, beharren Sie. Und in strengem Tonfall verbietet er ihnen den Mund.
In diesem Moment haben Sie nicht den Eindruck, dass Ihr Partner die Lage im Griff hat, versprochen!
Sie fühlen sich einfach nur unverstanden, nicht ernstgenommen und würden sich wünschen, er ginge einfach mal gucken, was los ist.

Auch hier habe ich also als Partner meines Hundes genau gar nichts geregelt.

Wie sieht es nun bei Besuchern aus?

Wenn ich Hundehalter besuche, werde ich in aller Regel auch von ihrem Hund begrüßt: Manche verbellen mich, knurren, springen mich mit einem kernigen Rempler an. Andere beschnuppern und umtanzen mich, wollen gekrault werden, bringen mir ihr Spielzeug. Eines haben all diese Begrüßungen gemeinsam, ganz egal, wie abwehrend oder charmant sie sind: Die Hunde lassen sich Zeit. Sie bremsen mich aus. Einfach mal zügig bis ins Wohnzimmer durchzulaufen, schaffe ich nie.
Wir Menschen kennen ein solches Verhalten: Wenn es unverhofft an der Tür klingelt, öffnen wir diese (nachdem wir durch den Spion geschaut haben) gerade soweit, dass wir hinauslugen können. Wenn wir die Tür nicht gleich wieder zuschlagen, achten wir darauf, dass wir den (nun etwas größeren) Türspalt mit unserem Körper blockieren. Erst wenn wir sicher sind, dass wir den Besucher ins Haus lassen wollen, öffnen wir die Tür ganz und machen den Weg frei, so dass er eintreten kann.
So gesehen sind Menschen und Hunde sich in der Frage, wie man jemanden in die Wohnung lässt, eigentlich einig: Langsam! Erstmal gucken, ob der wirklich koscher ist!

Dass der betreffende Mensch sich telefonisch angekündigt hat und womöglich der Heizungsableser ist, der einfach in alle Räume darf, können unsere Hunde wiederum nicht wissen.
Wenn ich also die Tür aufreiße und den Gast nicht nur ungebremst eintreten lasse, sondern womöglich allein ins Wohnzimmer vorschicke, während ich in die Küche abbiege, um Kaffee aufzusetzen, muss das auf meinen Hund leichtsinnig bis fahrlässig wirken.
Aus genau diesem Grund schärfen wir unseren Kindern ein, dass sie nicht die Tür aufmachen, sondern uns das erledigen lassen sollen.

Punkte auf meinem „Ich regel das!“ Konto: 0.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen: Aus Sicht unserer Hunde regeln wir ganz viele wichtige Dinge schlicht nicht. Wir kapieren nicht einmal, dass sie wichtig sind.

Und genau aus diesem Grund können wir nicht einfach für uns in Anspruch nehmen, der Hund möge sich jetzt mal darauf verlassen, dass wir die Lage im Griff haben: Nicht warnen, nicht die Initiative übernehmen, ja: uns nicht einmal behilflich sein wollen.
Deswegen hilft es auch nicht, „Selbstbewußtsein auszustrahlen“.
Mal unter uns: Wenn ein Mensch, von dem ich weiß, dass er kritische Situationen nicht einmal als solche erkennt, ganz selbstbewusst und gelassen in der Gegend herumsteht, dann beruhigt mich das kein bisschen!

Warum ich trotzdem dafür bin, Dinge zu regeln:

HandHunde zeigen kein Verhalten ohne Grund. Wenn ich also das Verhalten meines Hundes verändern möchte, besteht eine Möglichkeit darin, den Grund zu beheben.

Wenn ich also bemerke, dass meinem Hund eine Hundebegegnung nicht geheuer ist, dann tue ich mein Möglichstes, um ihm die nötige Distanz zu verschaffen. Ich signalisiere ihm damit, dass ich sein Problem erkannt habe, ihn verstehe. Und dass ich ihm helfe, es zu lösen.

Wenn mein Hund versucht, mich vor einer Gefahr zu warnen, warte ich nicht, bis er laut wird, sondern reagiere sobald er aufmerkt, „dicke Backen“ macht, oder wufft. Auch wenn ich mir ganz sicher bin, dass es nur der Nachbar ist: Ich schaue nach.
Durchaus auch in meinem eigenen Interesse: Ab und zu lesen wir dann ja doch gerührt in der Zeitung von dem Hund, der seine Familie geweckt hat, weil es brannte …

Und ich begrüße Besucher so, wie er es auch tun würde.
Nein, ich schiebe niemandem meine Nase in den Schritt und ich bringe auch kein Spielzeug!
Aber ich nehme im Flur schonmal die Jacke ab. Erkundige mich, ob derjenige gut hergefunden hat. Führe ihn dann ins Wohnzimmer und setze ihn ab. Die meisten Hunde beruhigen sich deutlich, sowie der Besucher ruhig irgendwo sitzt, also sorge ich dafür, dass er das tut.

Ich nutze jede sich bietende Gelegenheit, Hinweise meines Hundes aufzunehmen und Lösungen anzubieten. Er darf regelmäßig die Erfahrung machen, dass er verstanden und mit Problemen nicht alleingelassen wird. Dass ich tatsächlich Dinge regele.
Die meisten Hunde schaffen es übrigens, irgendwann auch den Umkehrschluß zu ziehen: Wenn mein Mensch das jetzt nicht regelt, dann ist es auch nicht wichtig.
Mein Hund zum Beispiel schaut mich an, wenn ihn etwas erschreckt hat. Reagiere ich nicht, ist er beruhigt. Wenn es Grund zur Aufregung gäbe, hätte ich mich ja längst darum gekümmert …

„Ich regel‘ das!“ ist kein Anspruch, den ich formuliere, sondern ein Versprechen, das ich meinem Hund gegeben habe.

Warum „regeln“ allein trotzdem nicht ausreicht

Schwierig wird die Sache, wenn mein Hund schon am Zaun steht, bevor ich auch nur „Post!“ gesagt habe. Oder in seiner Aufregung gar nicht in der Lage ist, mein Eingreifen wahrzunehmen.
Dann benötigen wir Training.
Und es kann immer mal Situationen geben, die ich nicht seinen Bedürfnissen entsprechend regeln kann. Deswegen trainieren wir, damit er auch solche Momente übersteht, ohne die Fassung zu verlieren.

„Ich regel das!“ hin, „ich bin selbstbewußt!“ her: Ganz ohne Übung geht es also nicht.
Ist auch logisch, oder?


 

Iris Blitz

Iris  Blitz
Hundetrainerin
Lebt heute mit Australian Shepherd Oskar und drei arbeitenden Pyrenäenberghunden auf einem Kastanienhof in Südfrankreich.
Durantis en blogue

Quelle: https://wordpress.com/post/hundesportostermeier.wordpress.com/2402

 

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Mantrailing Seminar Schweiz 2017

Impressionen Mantrailing Seminar 2017 in der Schweiz

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Die wilden Kühe von Tirol…

Achtung Wanderer, Vorsicht um Umsicht auf den Almen, Respekt vor den Kühen.

Die wilden Kühe von Tirol…

Gletscherspalten, Gewitter und Steinschlag sind die natürlichen Feinde der Wanderer und Alpinisten in den geliebten Bergen. Tut sich nun eine neue Gefahrenquelle auf? Die Killerkuh? Seit Jahrhunderten treiben sich diese gemeingefährlichen Viecher in großen Gruppen am Berg herum um einen ahnungslosen Wanderer zu überfallen. Ihnen die Jause oder den Hund zu nehmen. Nur durch das Internet wurde der Modus Operandi der gemeinen Banden publik. Die strenge Alpen-Zensur konnte bis vor kurzem die schrecklichen Taten geheim halten, um die Bergwanderer und Naturliebhaber nicht zu verschrecken. Nun man munkelt bereits über Sprachkurse für muuuhhhtige Wanderer um sich mit den einheimischen Kühen verständigen zu können…

Respekt vor Natur und Tier

Spaß und Horrorszenarien beiseitegelegt, in der Natur und speziell im Umgang mit Tieren ist immer Respekt geboten! Kühe haben auch ihren eigenen Willen! Entgegen der landläufigen Meinung sind diese nicht als Zierde für ein optimales Landschaftsbild und zum Kuscheln am Berg gedacht. Kühe sind nicht aggressiv und feindselig aber zum Streicheln sind sie auch nicht.

 

Kühe greifen nur an, wenn sie sich bedroht fühlen!

Wenn man am Berg unterwegs ist, kann es sein, dass man in das Hoheitsgebiet des Weideviehs eindringt, weshalb die Kühe beleidigt reagieren können. Eingezäuntes Gelände sollte man nicht betreten, die Tiere könnten versuchen ihr Revier zu verteidigen!

Eine Kuh hat ein anderes Sichtfeld als Menschen, es ist wichtig sich bemerkbar zu machen und langsam sowie ruhig bei der Kuh vorbeizugehen. Kühe greifen nur an, wenn sie sich bedroht fühlen!

Auch von den Kälbern sollte man Abstand halten, Mütter die Gefahr in dieser Begegnung wittern können schnell unangenehm werden, das sollte man sich ersparen, sonst hat man ein Erlebnis an das man sich nicht so gerne zurückerinnert.

 

Wandern mit Hunden

Grundsätzlich sollte der Hund in der Nähe von Almen angeleint sein, wenn eine Kuh empfindlich darauf reagiert den Hund ab leinen. Dieser kann bei drohender Gefahr schneller das Weite suchen als der Verfolger.

Sollte eine Kuh tatsächlich angreifen gilt es Ruhe zu bewahren, sich großmachen und ganz laut im souveränen Ton sagen, dass sie verschwinden soll. Im absoluten Notfall der Kuh mit dem Wanderstock eines auf die Nase geben…

Liebe Freunde und Freundinnen der Berge, mehr und ausführlichere Tipps gibt es von der Landwirtschaftskammer, diese hat eine Broschüre für den Umgang mit Kühen beim Wandern erstellt. „Eine Alm ist kein Streichelzoo“ Hier findet ihr den Link zum Downloaden!

Passt auf euch in den Bergen auf und #respectthemountains

Quelle:

https://www.sweetsticks.eu/die-wilden-kuehe-von-tirol/

 

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