Die wilden Kühe von Tirol…

Achtung Wanderer, Vorsicht um Umsicht auf den Almen, Respekt vor den Kühen.

Die wilden Kühe von Tirol…

Gletscherspalten, Gewitter und Steinschlag sind die natürlichen Feinde der Wanderer und Alpinisten in den geliebten Bergen. Tut sich nun eine neue Gefahrenquelle auf? Die Killerkuh? Seit Jahrhunderten treiben sich diese gemeingefährlichen Viecher in großen Gruppen am Berg herum um einen ahnungslosen Wanderer zu überfallen. Ihnen die Jause oder den Hund zu nehmen. Nur durch das Internet wurde der Modus Operandi der gemeinen Banden publik. Die strenge Alpen-Zensur konnte bis vor kurzem die schrecklichen Taten geheim halten, um die Bergwanderer und Naturliebhaber nicht zu verschrecken. Nun man munkelt bereits über Sprachkurse für muuuhhhtige Wanderer um sich mit den einheimischen Kühen verständigen zu können…

Respekt vor Natur und Tier

Spaß und Horrorszenarien beiseitegelegt, in der Natur und speziell im Umgang mit Tieren ist immer Respekt geboten! Kühe haben auch ihren eigenen Willen! Entgegen der landläufigen Meinung sind diese nicht als Zierde für ein optimales Landschaftsbild und zum Kuscheln am Berg gedacht. Kühe sind nicht aggressiv und feindselig aber zum Streicheln sind sie auch nicht.

 

Kühe greifen nur an, wenn sie sich bedroht fühlen!

Wenn man am Berg unterwegs ist, kann es sein, dass man in das Hoheitsgebiet des Weideviehs eindringt, weshalb die Kühe beleidigt reagieren können. Eingezäuntes Gelände sollte man nicht betreten, die Tiere könnten versuchen ihr Revier zu verteidigen!

Eine Kuh hat ein anderes Sichtfeld als Menschen, es ist wichtig sich bemerkbar zu machen und langsam sowie ruhig bei der Kuh vorbeizugehen. Kühe greifen nur an, wenn sie sich bedroht fühlen!

Auch von den Kälbern sollte man Abstand halten, Mütter die Gefahr in dieser Begegnung wittern können schnell unangenehm werden, das sollte man sich ersparen, sonst hat man ein Erlebnis an das man sich nicht so gerne zurückerinnert.

 

Wandern mit Hunden

Grundsätzlich sollte der Hund in der Nähe von Almen angeleint sein, wenn eine Kuh empfindlich darauf reagiert den Hund ab leinen. Dieser kann bei drohender Gefahr schneller das Weite suchen als der Verfolger.

Sollte eine Kuh tatsächlich angreifen gilt es Ruhe zu bewahren, sich großmachen und ganz laut im souveränen Ton sagen, dass sie verschwinden soll. Im absoluten Notfall der Kuh mit dem Wanderstock eines auf die Nase geben…

Liebe Freunde und Freundinnen der Berge, mehr und ausführlichere Tipps gibt es von der Landwirtschaftskammer, diese hat eine Broschüre für den Umgang mit Kühen beim Wandern erstellt. „Eine Alm ist kein Streichelzoo“ Hier findet ihr den Link zum Downloaden!

Passt auf euch in den Bergen auf und #respectthemountains

Quelle:

https://www.sweetsticks.eu/die-wilden-kuehe-von-tirol/

 

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Über christianeostermeier

Meine Philosophie ist: Hunde brauchen passende Hunde, damit sie sich glücklich und zufrieden fühlen. Hunde wollen wie Hunde behandelt werden. Hunde untereinander brauchen keine Leine, sagen nicht "Sitz, Platz, Fuß" zueinander. Sie sind an einer sehr guten Gemeinschaft interessiert.
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